Der vielversprechende Beginn in der Psychiatrie, die Erkenntnis, dass das für mich, vor allem aufgrund meiner eigenen oft labilen Psyche, eindeutig der falsche Platz war, und die glückliche Wendung als ich die Stelle im Kindergarten antreten durfte.
Dazu die vielen Conventions und Festivals auf denen ich war, auf die ich auch dringen wieder hin will (Hexentanz und Dong, ihr habt mich nicht zum letzten Mal gesehn!).
Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehn und das alles nochmal erleben. Aber das geht ja so leider nicht - also frisch auf zu neuen Taten!
Wenn es denn so einfach wäre. Für mich ist jede Änderung des Momentanzustands beängstigend. Auf mich allein gestellt in der Uni. In einer WG, mit Menschen die ich zwar immer besser kennenlerne, die aber doch in gewisser Weise noch Fremde für mich sind. Keine 5 Minuten Zugfahrt mehr um die Freundinnen zu sehen, kein Treffen mehr ohne größere Planung.
Die Angst, das Tanzen aufgeben zu müssen. Wegen Vorlesungen und Praktika. Und das nach bald 14 Jahren. Möglicherweise nächste Woche schon das letzte Training, der letzte Auftritt.
Und jetzt auch noch der Streit mit meinem Dad wegen dem Unterhalt. Manchmal frage ich mich, ob ich das Richtige tue.
Aber dann treffe ich neue tolle Menschen, der Kontakt zu alten Freunden bleibt trotz größerer Distanzen bestehen, und wenn man genau hinschaut, ist alles gar nicht so schlimm wie es scheint.
Denn schwelge ich nun weiter in Erinnerungen an eine wundervolle Zeit, und versuche mich auf neues zu freuen :) Und hoffe auf eine Zukunft, in der es sich zu leben lohnt.
Dong, nächstes Jahr sehen wir uns wieder!
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