So, da die Uni mich heute mit Vorlesungen verschont und ich nachher noch bei Zahnarzt und Tierarzt vorbei muss, gibts wie versprochen Bilder von meinem gestern vorgestellten neuen Lippenstift:
einfache Schicht
und einmal nach dem abtupfen
Des weiteren gabs nen neuen Kajal für mich, den Kohl Kajal von Catrice in 160 "I have a green!". Jaa, eine ganz kleine Schwäche für grünes Augen Make Up habe ich dann doch.. Den gleichen hab ich auch noch in blau, weshalb ich schon wusste was ich an Haltbarkeit und Textur zu erwarten hatte, und auch die grüne Variante hat mich nicht enttäuscht.
Der Stift ist in einem matten metallic dunkelgrün gehalten, weiße Schrift, keine fancy Schnörkel, alles recht schlicht und schick.
Die Farbe lässt sich wohl als dunkles metallic-grün beschreiben, auftragen lässt sich der Kajal auch bei den 16 Grad Raumtemperatur bei mir hier wunderbar leicht.
Am Oberlid auf dunkelgrauem Eyeliner und am Unterlid direkt auf die Haut aufgetragen sieht er dann so aus:
Gehört jetzt schon eindeutig zu meinen Lieblingen!
Auf Eyeliner aufgetragen hält er den ganzen Tag ohne zu schmieren, zu krümeln, oder sich sonst wie zu verflüchtigen. Solo hab ich ihn noch nicht getragen, aber wenn er so hält wie der blaue, lässt die Haltbarkeit da auch nicht zu wünschen übrig.
Dann verkrümel ich mich mal in die Küche, werde mich heute und morgen wohl mit Tee (und dem kleinen Heizlüfter) durchwärmen müssen, momentan fallen mir beim Tippen schon fast die Finger ab...
Ahoy meine Lieben :) lang hat sich nichts getan hier, die letzten Wochen war viel los, aber endlich hab ich mal wieder was schönes zu präsentieren. Nichtsahnend schlappte ich gestern durch den hiesigen dm, stand da strategisch äußerst gut positioniert der Aufsteller der neuen alverde LE - Schneewittchen. Lippen rot wie Blut, Wangen weiß wie Schnee, etc, ihr kennt das ja. Ich hab mir mal angeschaut was da so alles dabei ist, von Wimperntuschen über Lippenstifte bis hin zu weißem Puder strahlte mir eine bunte Mischung an hübschen Döschen und Fläschchen in einem schimmernden Dunkelrot entgegen. In meinen Einkaufskorb hat sich nach einigem Durchprobieren nur ein Lippenstift geschlichen, Nr. 20 "Red Kiss", alles andere hatte ich entweder schon in ähnlicher Ausführung (Wimperntusche, getönte Tagescreme) oder hat mir schlichtweg nicht zugesagt. Aber diesen Rotton hab ich noch nicht in meiner Sammlung, deshalb hab ich mal einen neuen Versuch, den perfekten Lippenstift zu finden, gewagt.
Leider sind aus der ganzen LE bis auf den Pinsel alle Produkte nicht vegan, wobei mir die Läuse, die für meinen Lippenstift sterben mussten, jetzt ehrlich gesagt nicht allzu sehr leid tun ;) Äußerlich unterscheidet er sich, abgesehen von der dunkelroten Hülle, nicht von anderen seiner Art, alverde Schriftzug längs auf der Kappe, normales Drehgewinde, nichts außergewöhnliches.
Auf den ersten Blick fand ich das rot fast schon zu orange lastig, sowas steht mir überhaupt nich, aber beim ausprobieren hat sich dann doch ein schön kühler, leicht schimmernder Rotton gezeigt.
unter kaltem Licht
unter warmem Licht
Schöne Tragebilder gibts dann morgen oder eben sobald ich mal heim komm, wenn es noch nicht halb dunkel ist und die Lichtverhältnisse besser mitspielen als heute ;)
Zum Tragegefühl: ich mag das Ding! Aber sowas von! Cremige Textur, lässt sich sehr leicht auftagen (man muss nur aufpassen dass er nicht schmiert, die Form der Spitze ist eher suboptitoll), und hält doch echt lang. 2-4 Std sind auf jeden Fall drin, je nach dem wie sehr man ihn beansprucht - von der Kussfestigkeit kann ich im Moment leider noch nicht berichten, da muss ich das Wochenende abwarten ;) Trinken und essen übersteht er zumindest mal halbwegs unbeschadet, was wahrscheinlich an den verschiedenen Ölen liegt, die enthalten sind (Kokos-, Soja-, Avocado- und Aprikosenkernöl). Durch die bleibt die cremige Textur auch eine ganze Weile bestehen, man hat nicht das Gefühl die Lippen seinen zugekleistert und er klebt auch nicht.
So, das wars vorerst hierzu, die Bilder kommen wie gesagt sobald die Lichterverhältnisse besser sind :)
Sonst gibts relativ wenig zu berichten, ich bin viel am lernen und die Uniparty-Saison ist auch in vollem Gange. Nebenbei versuche ich, nicht krank zu werden, was sich momentan als sehr schwierig gestaltet, da man uns gestern die Heizung und damit auch das warme Wasser abgestellt hat. Die Heizungsanlage muss ausgetauscht werden. Mitte November. Bei nichmal 10°C Außentemperatur. Na danke. Duschen werde ich wohl in der Uni, und meine Schweinchen werden von einem kleinen Heizlüfter gewärmt, den mir mein Mitbewohner netterweise hingestellt hat.
Morgen kommen dann auch endlich noch die Fäden von der Weisheitszahn-OP letzte Woche raus, dann hab ich das auch hinter mir. Hatte schmerzbedingt kaum Probleme, alles super abgeheilt, aber die verdammten Dinger nerven >.>
Gut, dann beschäftige ich mich mal weiter mit der OC, immerhin hab ich die Aussicht auf nen gemütlichen Abend im Boddschi, oh yeah :D
Oh, und ich hatte euch ja noch ein Video (bzw eher zwei) versprochen, als Nachtrag zum Auftritt des Gauklerpacks und des Freibeuterpacks, viel Spaß damit :)
Das Freibeuterpack:
Das Gauklerpack:
Ihr findet die beiden Packs auch auf Facebook und den jeweiligen Websiten.
Und das wars dann auch schon wieder mit der vorlesungsfreien Zeit, bye bye Freiheit, hallo Uni! Seit gestern laufen die Vorlesungen wieder, mein Kaffeekonsum hat sich wie zu erwarten war vervielfacht und ich sehne mich zurück nach dem süßen Nichtstun der letzten Wochen und Monate. Wobei ich doch gar nicht so faul war wie man denken könnte, ich war fleißig am Nähen und auch die Prüfungsvorbereitung kam nicht zu kurz. Mein Lieblingsmodul *ähem* brachte mich zwar des öfteren an den Rand der Verzweiflung, die Fragen wollten sich einfach nicht beantworten lassen, doch letztendlich musste der Fragenkatalog unter dergeballten Macht des Wissens kapitulieren! Muss nur noch die Prüfung geschafft werden...
Um nicht ganz im Lernchaos zu versinken hatte ich dann aber doch ein paar sehr schöne Ablenkungen, Ende September ging es auf zum mittelalterlichen Burgfest auf die Burg Wertheim, es folgte die Eröffnungsfeier der neuen Räumlichkeiten meiner Ballettschule (leider in Heilbronn) und vor zwei Wochen das Ersti-Wochenende mit der Fachschaft. Ein ganz besonderes Highlight war zum Abschluss dann letzten Samstag der Abend im Tack in Solingen - zuerst von der Piratencrew des Freibeuterpacks auf das stürmische Meer und hinein in ungeahnte Abenteuer entführt, um anschließend zu den mittelalterlichen Weisen des Gauklerpacks zu feiern :D und ich war nicht nur Groupie, sondern durfte auch den Abend in bewegten Bildern festhalten, sobald es davon eine fertige Version gibt werde ich die euch natürlich nicht vorenthalten. Nein, ehrlich, es war ein wundervoller Abend, ich bereue es keinen Meter mir diesen tollen Kerl geangelt zu haben, und diese unglaublich sympathische Meute an äußerst fähigen Musikern hab ich bestimmt nicht das letzte Mal getroffen! Dass die Nacht darauf viel zu kurz war und der folgende Tag entsprechend in leichten Nebel gehüllt ist tut dem keinen Abbruch ;) Es hätte auch kaum eine schönere und passendere Location gefunden werden können als das Tack: eine gemütliche Taverne mit einem sehr netten und engagierten Team, das nebenbei auch noch bestens für unser leibliches Wohl sorgte und am Sonntag trotz Feierei bis morgens um halb 9 ein reichhaltiges Frühstück zauberte - und es gab den besten Kaffee, den ich seit langem getrunken hab!
Gut, genug der Lobeshymne, ich hatte ja noch Bilder versprochen - da wir an dem Wochenende in Wertheim relativ viele in der Schmiede waren, hatte ich Zeit die Burg näher zu erkunden, es ist wirklich ein schmuckes Ruinchen :) Leider hatten wir nicht das beste Wetter, zum Glück hatten wir ja aber ein warmes Feuerchen^^
Zwei Wochenende, zwei hammergeile Festivals, und zweimal wundervolle Menschen kennengelernt und wiedergetroffen - ich schwebe noch immer auf Wolke 666! Der Beginn der vorlesungsfreien Zeit (in der ich hoffentich endlich mal wieder zum bloggen komme) musste ja gebührend eingeleitet werden. Und so begab ich mich Donnerstag morgens viel zu früh mit einer Menge Gepäck und einer großen Ladung Koffein auf den Weg zur Halde Norddeutschland, wo auch dieses Jahr wieder einmal das Dong Open Air stattfinden sollte, dieses Jahr unter dem Motto 'Mount Moshmore'. Der Aufstieg glich einer Odyssee, jedoch wurden wir nach vollbrachter Tat mit einem grandiosen Ausblick und kühlem Wein und Wassereis (Kühlbox mit Trockeneis sei Danke^^) belohnt :) Bis Grave Digger gen Abend die Bühne stürmten war dann auch das ein oder andere Bier geleert und die Stimmung im Camp hätte kaum besser sein können - vollständige Festivalreviews kommen hoffentlich bald. Da ich aufgrund der höllischen Temperaturen von 35° die meiste Zeit unter dem Pavillion im Schatten vor mich hinvegetiert hab will ich hier nur mal meine Favoriten herauspicken: Skiltron (Folk Metal aus Südamerika), die ich auf jeden Fall im Auge behalten werd, und die Grailknights, die mit ihrer Show das Konzertzelt zum Kochen gebracht haben! Außerdem muss ich sagen, Alissa White-Gluz macht sich als neue Sängerin echt gut! Ich war ja schwer skeptisch als ich lesen musste dass sie Angela Gossow am Mikro ersetzen sollte, aber das Konzert hat mich definitiv davon überzeugt, dass sie eine würdige Nachfolgerin ist :) Und die heimlichen Stars des Festivals, die Jungs von der Security und die Feuerwehrleute aus Neukirchen wollen wir ja auch nicht vergessen - unermüdlich haben sie die Festivalbesucher mit kühlem Nass versorgt, sei es als Dusche am Einlass, einem Planschbecken oder einer Rutschbahn - ein fettes DANKE an die Jungs und Mädels! Ihr habt euren Job echt super gemacht!
klein, aber fein :)
die Skylounge -
mit grandiosem Ausblick!
und ja, es war fucking heiß tagsüber!
dafür hatten wir wunderschöne Abende :)
Kaum war ich sonntags wieder daheim, gingen eigentlich auch schon die Vorbereitungen fürs Ragnarock Open Air los. Nach einigen logistischen Schwierigkeiten war ich dann wieder einmal Chauffeur, und durfte Donnerstag morgens um 5 das Auto abholen - um dann pünktlich um halb 11 die wunderschöne Wiese des Pferdehofs nahe dem beschaulichen Flecken Langendorf zu okkupieren - der Generalstab von Undergrounded erwartete uns schon! Schnell waren Zelt und Campingstuhl ausgepackt und die Crew Pässe abgeholt, da ging es auch schon los mit den ersten Bands (die vollständige Rezension möchte ich hier den Jungs und Mädels von Undergrounded überlassen). Nach einer erholsamen Nachtruhe ging es Freitag Nachmittag dann für mich weiter mit Profet und Traitor, bei ersteren wurden die wackeren Festivalbesucher mit 50 Litern Freibier für ihr Erscheinen belohnt :D nach 6 Stunden Dienst auf dem Campingplatz war endlich auch wieder Zeit für ausgiebigen Konsum erfrischender alkoholhaltiger Getränke in angenehmer Gesellschaft am UG Stand. Mein persönlicher Favorit des Abends waren apRon, die es mit ihrer Musik und vor allem ihren Texten schaffen, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen - selten war ich nach einem Konzert so fertig wie nach diesem. Die Nacht zog sich dank Met und Wein dann auch noch bis 5 Uhr morgens, und nach kaum 3 Stunden Schlaf prügelte die Sonne uns wieder aus den Zelten.. Ein Glück sind Zelte tolle Schattenspender, und so konnte ich dann doch noch ein Weilchen die Augen zumachen. Pünktlich zu Elvenpath wurde der Berg zum Konzertgelände erklommen, und ich wage zu behaupten dass sich das definitiv gelohnt hat! Musikalisch und stimmungsmäßig top, die 40 Minuten waren leider viel zu schnell rum.. Es folgten Die Gesellschaft Der Grauen Herren und Firtan, wobei letztere wieder mal ne verdammt gute Figur auf der Bühne gemacht haben - die Jungs sollte man sich auf jeden Fall merken, das war bestimmt nicht das letzte Mal dass man von ihnen gehört hat! Nach einer Runde Abkühlung und einem leckeren Abendessen (Ravioli und Pommes, yeah :D ) ging es für mich dann hinter den UG Stand. Ich bin immer noch begeistert wie gut die Resonanz der Leute war, so viele UG Shirts hab ich noch nie auf nem Festival gesehn! Leute, danke für den Support! Während nebenan beim Metal-Anwalt die Besucher den unheiligen Bund der Festival-Ehe eingehen konnten oder sich einen Ablassbrief für etwaige begangene Untaten ausstellen lassen konnten, wurden ein paar Tische weiter fleißig die Bands interviewt und geshootet. Mit zerstörerischer Wucht beschlossen Unleashed mit kleiner Verspätung dann das Festival, es wurden die letzten Becher geleert und die ersten Paare reichten die Scheidung ein.
Und damit ging dann auch der letzte Festivaltag zu Ende, über Nacht wurde mehr oder weniger ausgenüchtert, die Zelte wurden abgebrochen, da manche Menschen meinten sie müssten ihren Pavillion nicht mitnehmen, besitze ich nun eben jenen. Und nach vier Stunden Fahrt durfte ich endlich die ersehnte Dusche genießen :)
Mit welchen Worten ich diesen Abend beschreiben würde?
Durch, einfach nur durch. Der Apfel als geringste aller Früchte wurde wieder
einmal erfolgreich vernichtet und selten hab ich eine Band gesehn die sich
selbst so feiert (okay, Powerwolf und Konsorten mal ausgenommen)!
Keine 5 Minuten vom Cannstatter Bahnhof entfernt steht das
sonst eher von Jugendlichen der „Ey-Ollum-Alta“ Fraktion frequentierte
Jugendhaus „Das Cann“. An diesem Abend jedoch sollte es von einer Meute
Metallern überfallen werden, was die nichtsahnenden Gäste etwas verstört haben
dürfte.Tja, Pech.
Nach dem ein oder anderen Bierchen im gemütlichen Backstage Räumchen, von wo
aus es auch durchaus möglich gewesen wäre besagten Gästen bei Bedarf auf den
Kopf zu spucken, betraten die Jungs von Dilated
Decay pünktlich um 7 die Bühne. Geliefert wurde anständiger Metal, jedoch
zeigte sich das Publikum anfangs sehr träge. Doch nach den ersten Songs, Get Ready To Die und Create To Collapsestieg die Partylaune, und auch die Musiker
selbst tauten zunehmend auf.Spätestens
nach Split Personality waren sowohl
Publikum als auch Band in absoluter Feierlaune. So weiß ich dann auch die
Schreie und Rufe nicht ganz zu deuten, als Drummer Sam sich seines Shirts
entledigte. Als gut beienander würde ihn der geneigte Schwob wohl bezeichnen,
gut reingehaun hat er allemal! Nach gut 5 weiteren Songs war die Stimmung in
der leider nur mäßig gefüllten Halle ordentlich angeheizt und Dilated Decay verabschiedeten sich mit Modern Zombie unter wohlwollendem
Applaus.
In der Umbaupause war dann genügend Zeit sich ausreichend mit angenehm kalten
Gerstensaft der Marke „das Echte“ zu versorgen, und der Sucht nach dem
überteuerten Glimmstängel nachzugehen.
Die Stärkung war im Anbetracht der nächsten Band auch durchaus nötig, denn Theropoda wissen, wie man die Menge
begeistert! Ohne viele Worte zu machen zogen sie ihr Programm durch, und man
merkte absolut, wie viel ihnen ihre Musik bedeutet. Besonders Death Of A Soul und Mr. Freeman gingen gut ab, da hatte sich das Publikum schon etwas
vermehrt und größtenteils von der Pause erholt. Gut so, denn was die
Herrschaften da fabrizierten, war des Feierns würdig! Eine gute Stunde wurde
gefüllt mit dem besten was Death Metal hergibt, unbarmherzig treibende Drums
und anmutig verzerrte Gitarren sorgten für Nackenschmerzen erster Güte. Und
sollte ein Laie versuchen, den Platz des Sängers einzunehmen, so würde er
kläglich scheitern im Anbetracht der stimmbandzerfetzenden Growls. Nach Dear Belial und Black Water war dann aber auch Schluss mit lustig und tTTheropoda
verließen unter gebührend begeistertem Applaus die Bühne, um dem Hauptact des
Abends, Naturtrüb, das Schlachtfeld
zu überlassen.
Nach einem kurzen Soundcheck betrat dann die wohl durchste Band die ich kenne
die Bühne – Naturtrüb, nur echt in
Bananenkostüm und last-minute Corpsepaint! Wie man die Aufmerksamkeit der Fans
auf sich lenkt wissen die Jungs einfach. Zu einem einstimmigen „Schälen!
Schälen!“ entledigte sich Sänger Mäx dann seiner zweiten Haut- keine Sorge,
alles jugendfrei ;) – und Worth The Day haute
nach Früchte Der Lust richtig rein.
Ein von Sänger Rob angeführter Moshpit zum Medley
holte dann auch die zurückhaltenderen
„hmm-ich-glaub-ich-schau-mal-nur-zu-ich-bin-nich-so-der-wilde“ Fans vor die
Bühne, und während alle von der Bühnenperformance abgelenkt waren, stand auf
einmal ein netter kleiner Stehtisch mitten im Publikum. Der geneigte Leser wird
sich nun fragen, „was soll der Scheiß?“. Man muss dazu wissen, es gab bisher
bei jedem Naturtrüb Konzert eine Fütterung. Der Apfel, als niederste Frucht,
musste ja vernichtet werden. Nur auf Dauer wird das doch etwas langweilig und
vorhersehbar, weshalb es an diesem Abend einen Gabentisch geben sollte. So
wurden also diese niederen Früchte der Art Malus domestica, besser bekannt als
Kulturapfel, neben Vertretern der Gattung Musa x paradisica erfolgreich zu den
zerstörerischen Klängen des Apfelsongs
vernichtet. Nun hieß es ein weiteres Mal „Schälen! Schälen!“, und Rob entledigte
sich mit einem Hüftschwung, der einer Stripperin alle Ehre gemacht hätte,
seines Kostüms. Alles andere als verführerisch ging es weiter mit Zeitlich Gesegnet und dem
obligatorischen Paartanz zu Tanz im
Käfig.
Wer dachte, das wäre auch schon alles, der hatte weit gefehlt! Denn wer „Natur“
schreit, muss mit der Antwort „Trüb!“ rechnen, und noch war Zeit, das
Jugendhaus und die eigenen Nackenmuskeln vollends zu zerlegen. So wurde dies
dann auch ausgiebig zelebriert, unter anderem zu einem neuen Song, der bis dato
noch keinen Namen trägt. Nun ließ auch Drummer Luke seine Schale fallen und
warf sie in die Menge- zum Glück weit weg von mir. Ein Wunder dass der Kerl,
der sich das gute Stück überzog, nicht ertrunken ist^^ Was nun noch fehlte für
einen gelungenen Abschluss war Festung
Frost, und Punkt 22.30 Uhr war der Spuk zu Ende. Das Publikum feierte, die
Band zusehends geschafft und glücklich, und mir bleibt als Fazit zu sagen:
Drei hammergeile Bands für 5€, da kann man absolut nich meckern. Dilated Decay
haben definitiv Potential für größere Hallen, sollten aber noch an ihrer
Bühnenpräsenz arbeiten. Bei Theropoda hätte ich mir etwas mehr Kommunikation
mit den Fans gewünscht, doch das tut der musikalischen Qualität überhaupt
keinen Abbruch. Und zu Naturtrüb muss ich glaube ich nichts mehr sagen – nur so
viel noch: Wer die Jungs ernst nimmt, der hat was falsch verstanden.
Musikalisch absolut top, und showtechnisch ein ganz besonderes Schmankerl ;)
Yay, gestern kamen - pünktlich zu meinem Geburtstag - die beiden OPI Lacke an die ich bei brands4friends ergattert habe. Ich liebe sie jetzt schon!
Die Farben sind genial, glänzen metallisch und so schnell wie die trocken waren konnt ich gar nich gucken^^
Nein, ernsthaft, ich hab selten so tolle Lacke gehabt!
Der blaue ist NL G24 Unfor-Greta-Bly Blue und der violette der NL G23 Suzi & The 7 Düsseldorfs (weeeell, whatever^^).
Beide lassen sich problemlos auftragen, der Lack ist etwas flüssiger als ich es gewohnt bin, aber das ist für mich kein Grund zum Meckern. Beide waren super schnell trocken, der blaue nach einer einzigen Schicht deckend, der violette nach zwei.
Ich hoffe die halten eine Weile auf den Nägeln, werd im Lauf der Woche berichten wie sie sich machen.