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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Vanhelga im Scruffy Murphy's in Markgröningen - endlich mal wieder Zeit für Make Up

Ahoy ihr Lieben, heut Abend gehts für mich nach Markgröningen, ins dortige Pub - die Schweden 'Vanhelga' geben sich die Ehre, und das will ich nicht verpassen!
Und da ich heute meinen freien Tag hab (Biochem Übungen braucht kein Mensch^^) hatte ich auch genug Zeit mich mal wieder ein bisschen herzurichten :)
Zur Hand hatte ich den wunderschönen dunklen Violett-Ton aus der Catrice LE Arts Edition, einen schwarzen eyeshadow von Rimmel London und als Grundlage den Absolute Eye Colour Lidschatten von Catrice in 340 Ooops Nude Did It Again - und zum Abschluss noch den Liquid Eyeliner von p2 in schwarz.




Dienstag, 14. Oktober 2014

Update & Bilderflut

Und das wars dann auch schon wieder mit der vorlesungsfreien Zeit, bye bye Freiheit, hallo Uni! Seit gestern laufen die Vorlesungen wieder, mein Kaffeekonsum hat sich wie zu erwarten war vervielfacht und ich sehne mich zurück nach dem süßen Nichtstun der letzten Wochen und Monate. Wobei ich doch gar nicht so faul war wie man denken könnte, ich war fleißig am Nähen und auch die Prüfungsvorbereitung kam nicht zu kurz. Mein Lieblingsmodul *ähem* brachte mich zwar des öfteren an den Rand der Verzweiflung, die Fragen wollten sich einfach nicht beantworten lassen, doch letztendlich musste der Fragenkatalog unter dergeballten Macht des Wissens kapitulieren! Muss nur noch die Prüfung geschafft werden...
Um nicht ganz im Lernchaos zu versinken hatte ich dann aber doch ein paar sehr schöne Ablenkungen, Ende September ging es auf zum mittelalterlichen Burgfest auf die Burg Wertheim, es folgte die Eröffnungsfeier der neuen Räumlichkeiten meiner Ballettschule (leider in Heilbronn) und vor zwei Wochen das Ersti-Wochenende mit der Fachschaft. Ein ganz besonderes Highlight war zum Abschluss dann letzten Samstag der Abend im Tack in Solingen - zuerst von der Piratencrew des Freibeuterpacks auf das stürmische Meer und hinein in ungeahnte Abenteuer entführt, um anschließend zu den mittelalterlichen Weisen des Gauklerpacks zu feiern :D und ich war nicht nur Groupie, sondern durfte auch den Abend in bewegten Bildern festhalten, sobald es davon eine fertige Version gibt werde ich die euch natürlich nicht vorenthalten. Nein, ehrlich, es war ein wundervoller Abend, ich bereue es keinen Meter mir diesen tollen Kerl geangelt zu haben, und diese unglaublich sympathische Meute an äußerst fähigen Musikern hab ich bestimmt nicht das letzte Mal getroffen! Dass die Nacht darauf viel zu kurz war und der folgende Tag entsprechend in leichten Nebel gehüllt ist tut dem keinen Abbruch ;) Es hätte auch kaum eine schönere und passendere Location gefunden werden können als das Tack: eine gemütliche Taverne mit einem sehr netten und engagierten Team, das nebenbei auch noch bestens für unser leibliches Wohl sorgte und am Sonntag trotz Feierei bis morgens um halb 9 ein reichhaltiges Frühstück zauberte - und es gab den besten Kaffee, den ich seit langem getrunken hab!

Gut, genug der Lobeshymne, ich hatte ja noch Bilder versprochen - da wir an dem Wochenende in Wertheim relativ viele in der Schmiede waren, hatte ich Zeit die Burg näher zu erkunden, es ist wirklich ein schmuckes Ruinchen :) Leider hatten wir nicht das beste Wetter, zum Glück hatten wir ja aber ein warmes Feuerchen^^




















Donnerstag, 30. Januar 2014

Naturtrüb -- Theropoda - Dilated Decay, 25.1.2014 im Cann - Review



Mit welchen Worten ich diesen Abend beschreiben würde? Durch, einfach nur durch. Der Apfel als geringste aller Früchte wurde wieder einmal erfolgreich vernichtet und selten hab ich eine Band gesehn die sich selbst so feiert (okay, Powerwolf und Konsorten mal ausgenommen)!
Keine 5 Minuten vom Cannstatter Bahnhof entfernt steht das sonst eher von Jugendlichen der „Ey-Ollum-Alta“ Fraktion frequentierte Jugendhaus „Das Cann“. An diesem Abend jedoch sollte es von einer Meute Metallern überfallen werden, was die nichtsahnenden Gäste etwas verstört haben dürfte.  Tja, Pech.
Nach dem ein oder anderen Bierchen im gemütlichen Backstage Räumchen, von wo aus es auch durchaus möglich gewesen wäre besagten Gästen bei Bedarf auf den Kopf zu spucken, betraten die Jungs von Dilated Decay pünktlich um 7 die Bühne. Geliefert wurde anständiger Metal, jedoch zeigte sich das Publikum anfangs sehr träge. Doch nach den ersten Songs, Get Ready To Die und Create To Collapse  stieg die Partylaune, und auch die Musiker selbst tauten zunehmend auf.  Spätestens nach Split Personality waren sowohl Publikum als auch Band in absoluter Feierlaune. So weiß ich dann auch die Schreie und Rufe nicht ganz zu deuten, als Drummer Sam sich seines Shirts entledigte. Als gut beienander würde ihn der geneigte Schwob wohl bezeichnen, gut reingehaun hat er allemal! Nach gut 5 weiteren Songs war die Stimmung in der leider nur mäßig gefüllten Halle ordentlich angeheizt und Dilated Decay verabschiedeten sich mit Modern Zombie unter wohlwollendem Applaus.
In der Umbaupause war dann genügend Zeit sich ausreichend mit angenehm kalten Gerstensaft der Marke „das Echte“ zu versorgen, und der Sucht nach dem überteuerten Glimmstängel nachzugehen.
Die Stärkung war im Anbetracht der nächsten Band auch durchaus nötig, denn Theropoda wissen, wie man die Menge begeistert! Ohne viele Worte zu machen zogen sie ihr Programm durch, und man merkte absolut, wie viel ihnen ihre Musik bedeutet. Besonders Death Of A Soul und Mr. Freeman gingen gut ab, da hatte sich das Publikum schon etwas vermehrt und größtenteils von der Pause erholt. Gut so, denn was die Herrschaften da fabrizierten, war des Feierns würdig! Eine gute Stunde wurde gefüllt mit dem besten was Death Metal hergibt, unbarmherzig treibende Drums und anmutig verzerrte Gitarren sorgten für Nackenschmerzen erster Güte. Und sollte ein Laie versuchen, den Platz des Sängers einzunehmen, so würde er kläglich scheitern im Anbetracht der stimmbandzerfetzenden Growls. Nach Dear Belial und Black Water war dann aber auch Schluss mit lustig und tTTheropoda verließen unter gebührend begeistertem Applaus die Bühne, um dem Hauptact des Abends, Naturtrüb, das Schlachtfeld zu überlassen.
Nach einem kurzen Soundcheck betrat dann die wohl durchste Band die ich kenne die Bühne – Naturtrüb, nur echt in Bananenkostüm und last-minute Corpsepaint! Wie man die Aufmerksamkeit der Fans auf sich lenkt wissen die Jungs einfach. Zu einem einstimmigen „Schälen! Schälen!“ entledigte sich Sänger Mäx dann seiner zweiten Haut- keine Sorge, alles jugendfrei ;) – und Worth The Day haute nach Früchte Der Lust richtig rein. 

Ein von Sänger Rob angeführter Moshpit zum Medley holte dann auch die zurückhaltenderen „hmm-ich-glaub-ich-schau-mal-nur-zu-ich-bin-nich-so-der-wilde“ Fans vor die Bühne, und während alle von der Bühnenperformance abgelenkt waren, stand auf einmal ein netter kleiner Stehtisch mitten im Publikum. Der geneigte Leser wird sich nun fragen, „was soll der Scheiß?“. Man muss dazu wissen, es gab bisher bei jedem Naturtrüb Konzert eine Fütterung. Der Apfel, als niederste Frucht, musste ja vernichtet werden. Nur auf Dauer wird das doch etwas langweilig und vorhersehbar, weshalb es an diesem Abend einen Gabentisch geben sollte. So wurden also diese niederen Früchte der Art Malus domestica, besser bekannt als Kulturapfel, neben Vertretern der Gattung Musa x paradisica erfolgreich zu den zerstörerischen Klängen des Apfelsongs vernichtet. Nun hieß es ein weiteres Mal „Schälen! Schälen!“, und Rob entledigte sich mit einem Hüftschwung, der einer Stripperin alle Ehre gemacht hätte, seines Kostüms. Alles andere als verführerisch ging es weiter mit Zeitlich Gesegnet und dem obligatorischen Paartanz zu Tanz im Käfig.

Wer dachte, das wäre auch schon alles, der hatte weit gefehlt! Denn wer „Natur“ schreit, muss mit der Antwort „Trüb!“ rechnen, und noch war Zeit, das Jugendhaus und die eigenen Nackenmuskeln vollends zu zerlegen. So wurde dies dann auch ausgiebig zelebriert, unter anderem zu einem neuen Song, der bis dato noch keinen Namen trägt. Nun ließ auch Drummer Luke seine Schale fallen und warf sie in die Menge- zum Glück weit weg von mir. Ein Wunder dass der Kerl, der sich das gute Stück überzog, nicht ertrunken ist^^ Was nun noch fehlte für einen gelungenen Abschluss war Festung Frost, und Punkt 22.30 Uhr war der Spuk zu Ende. Das Publikum feierte, die Band zusehends geschafft und glücklich, und mir bleibt als Fazit zu sagen:

Drei hammergeile Bands für 5€, da kann man absolut nich meckern. Dilated Decay haben definitiv Potential für größere Hallen, sollten aber noch an ihrer Bühnenpräsenz arbeiten. Bei Theropoda hätte ich mir etwas mehr Kommunikation mit den Fans gewünscht, doch das tut der musikalischen Qualität überhaupt keinen Abbruch. Und zu Naturtrüb muss ich glaube ich nichts mehr sagen – nur so viel noch: Wer die Jungs ernst nimmt, der hat was falsch verstanden. Musikalisch absolut top, und showtechnisch ein ganz besonderes Schmankerl ;)


Fotos von Thesa - Poison Photography

 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Mono Inc. Nimmermehr Tour - live im LKA

Was ein geiler Abend gestern! Ich war ja schon ziemlich kritisch was das neue Album angeht, Mono Inc. auf deutsch, nun ja. Aber da ich die Band schon viel zu lang nicht mehr live gesehn hab musste das einfach sein. Außerdem werden ja auch immer genug alte Songs gespielt die dann den ein oder anderen nicht so guten mehr als wett machen.

Aber betrachten wir das ganze mal genauer:
Der Abend begann pünktlich um 20.00 Uhr, was schonmal ein großer Pluspunkt war. Die letzten Konzerte im LKA bei denen ich war haben fast alle mit mindestens 20min Verspätung angefangen.
Es betraten also The Beauty of Gemina die Bühne, eine bei uns doch recht unbekannte Band aus der Schweiz. Musikalisch einzuordnen zwischen Gothic, Alternative und Elektro, vielleicht nicht die größte Innovation, aber durchaus gut anzuhören. Sie schafften es, das leider noch mehr schlecht als recht gefüllte LKA zu bewegen - anfangs noch verhalten, so wurde zum Ende schon mehr gesungen, geklatscht und die Zugabe Rufe waren deutlich zu hören. Die waren auch berechtigt, denn 20 Minuten Spielzeit waren doch recht knapp bemessen. Gespielt wurde Mariannah, Hunters, Suicide Landscape, und mein persönliches Highlight, eine Swinging-Country-Texas-Gothic-Blues Akustik Version von Dying Rain. Zum letzten Song war das LKA dann auch schon gut gefüllt und die Konzertgeilheit der Menge entfacht. Die Jungs von The Beauty of Gemina sollte man sich definitiv merken.


Nach nur 20 Minuten Umbaupause ging es dann auch schon mit dem Hauptact los.
Energiegeladen wie eh und je wurde die Menge von einer bestgelaunten Band mit Heile Heile Segen begrüßt, der Opener vom neuen Album. Auf Platte, na ja. Live? Geil! Die Menge feierte, von Startschwierigkeiten keine Spur. Nahtlos ging es weiter mit My Deal with God. Sofort wurde klar, das wird ein anstrengender Abend, kaputte Stimme und wundgeklatschte Hände ahoy^^ Man merkte Martin an, dass er sich freute, wieder in Stuttgart zu sein. Ich darf glaube ich zu Recht behaupten es als Ehre anzusehn als er den Gig in Stuttgart wie ein nach-Hause-kommen bezeichnete. Kaum war der Abend mit den beiden neuen Songs eingeläutet, kamen auch schon Klassiker wie Gothic Queen und Symphony of Pain. Waren anfangs noch einige Menschen an der Bar zu sehn, wurde die Tanzfläche spätestens jetzt voll. Etwas ruhiger ging es weiter mit Avalon, nur um bei Arabia, begleitet von aufsteigenden Feuerbällen, die Menge wieder zum kochen zu bringen. Nach einem intensiv gefeierten Temple of the Torn schwenkte die Setlist wieder in Richtung des neuen Albums. Euthanasia ließ keinen der Anwesenden kalt, und als dann Joachim Witt zu dem Duett Kein Weg zu weit die Bühne betrat hätte die Stimmung im Publikum kaum besser sein können. Es wurde dann auch gebührend gefeiert als Witt drei seiner eigenen Songs, Königreich, die Flut, und der goldene Reiter, begleitet von Carl Fornia und Martin Engler an den Gitarren, Manuel Antoni am Bass, und einer wundervollen Katha Mia an den Drums.


Nun folgte das obligatorische Drum Solo, jedoch nicht ganz wie erwartet. Erwartungsvolle Stille machte sich breit als die Bühnenbeleuchtung erlosch. Kurz darauf ging ein Raunen durch die Menge, immer mehr Leute drehten sich in Richtung Mischpult - wo Katha Mia auftauchte und die bereitgestellte Trommel bearbeitete. Man kann sagen was man will, die Frau hats einfach drauf! Überrascht wurde die Menge nun von Martin Engler, der auf einmal auf der Bühne an den Drums saß und sich ein kleines Battle mit Katha Mia lieferte. Dass der Mann mehr als nur singen kann bewies er damit wieder einmal - Drums, Gitarre, Keyboard, Gesang, ja, der Kerl kanns eben.
Nun war auch das Publikum gefragt, als Martin sich mit der Akustikgitarre auf die Bühne setzte und zu The Passenger zum Mitsingen aufrief, was dann natürlich auch getan wurde.
Nach einer Episode Tourtagebuch zu the Revenge is mine und After the War, bei dem sich die Pyrotechniker wieder nützlich machten, hieß es dann auch schon Ende.


Doch nicht für lang, die Zugabe Rufe der Menge trieb Martin gleich wieder auf die Bühne. Hier war dann auch schon das Keyboard aufgebaut und man durfte sich auf etwas ruhigeres freuen. Martin nutzte die sich breit machende Stille um auf sein Engagement für das Kinderhospiz Bärenherz aufmerksam zu machen, für das sich er, die Band, und auch die Fangemeinde schon längere Zeit einsetzen. Dazu folgte der Titelsong des neuen Albums, Nimmermehr, an dessen Ende mehr als einer der Anwesenden Tränen in den Augen hatte.
Es folgten In my heart und Get some sleep, und die Band verließ ein weiteres Mal die Bühne - nur um kurz darauf zu Seligkeit wieder in voller Besetzung zurückzukommen. Es wurden die Feuerzeuge und Handytaschenlampen gezückt, romantische Kuschelstimmung machte sich breit. Die wurde dann aber sofort vom nun wirklich letzten Song des Abends, Voices of Doom, zunichte gemacht - wer nicht gedacht hätte, dass die Stimmung sich noch weiter aufheizen könnte wurde eines besseren belehrt.


Mein Fazit? Geilstes Mono Inc. Konzert bisher, und das war jetzt das 7. oder 8. für mich. Verdammt guter Sound, ein Publikum, dass mehr als feierwütig war, und eine Band, der man anmerkt wie viel Spaß es ihnen macht auf der Bühne zu stehn und die trotz ihres Erfolgs (Nimmermehr auf Platz 3 der Albumcharts und After the War auf Platz 6 der Singlecharts) voll am Boden geblieben ist.

Da bleibt mir nur zu sagen: bis zum nächsten Mal!

Sonntag, 17. November 2013

Ein wundervolles Wochenende

Und schon ist wieder Sonntagabend - wo ist das Wochenende nur hin?
930 gefahrene Kilometer, ein Konzertabend den ich so schnell nicht vergessen werde, wundervolle Menschen und der Wunsch näher an NRW zu wohnen..
Ich hatte lang kein Wochenende das so komplett perfekt war! Elvellon und Ravian waren live mehr als geil, vor allem dafür dass es für Elvellon der allererste Auftritt überhaupt war, Hut ab! Von denen wird man auf jeden Fall noch hören, die Sängerin hat eine Stimme, da fehlen mir die Worte!
Muss dringend dafür sorgen dass die beiden Bands mal hier um Stuttgart rum spielen, allein um zu Beweisen dass sie eben nich nur lokal bekannt werden können.






*Fangirlmode off*


Dazu noch der Geburtstag gestern und heute die Übertragung vom Bolshoi, das einzige was jetzt noch fehlt wär ein weiterer Tag Wochenende, ich bin nämlich tot ._.
Beide Nächte kaum 5 Stunden geschlafen, dazu eben die Hin- und Rückfahrt, und für die Uni hätt ich vllt auch mal was tun sollen außer die Mathe Übung zu überfliegen - egal, hol ich alles noch nach.

Morgen erstmal meine beiden Gastgeber von Freitag wiedersehn, schon lustig dass ihre Eltern kaum 10km von meinem Heimatkaff entfernt wohnen^^ Freu mich schon!

Und damit, nachdem mein Bett mich schon seeeehr sehnsüchtig anschaut und ich morgen wieder nen langen Tag hab, gute Nacht!

Als gute Nacht Musik empfehle ich heute:

Elvellon - Oraculum (und ja, ihre Stimme klingt auch live so! )


Oraculum