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Samstag, 25. Oktober 2014

kranke Welt..

Warum muss ich mich immer wieder selber verletzen? Ist es Schuld? Ist es Wut? Hass, Trauer, das Unvermögen, Gefühle und Empfindungen in Worte zu fassen, sie anderen Menschen mitzuteilen, auf ‚gesundem‘ Weg auszudrücken? Aber was ist schon gesund? Vielleicht bin ich ja gesund, und nur die Gesellschaft ist krank? Erkrankt an zu viel Leistungsdruck, an zu wenig Zeit für die schönen kleinen Dinge im Leben, an denen jeder nur vorbeihetzt – auf der Suche nach dem ganz großen Glück? Aber was, wenn das ganz große Glück nur die Summe der kleinen Momente voller Glück ist, die Momente, an denen wir so geschäftig vorbeirauschen? Was, wenn die Gesellschaft schon so kaputt ist, dass sie nicht mehr zu retten ist? Was bleibt mir dann, als mich aus dieser Gesellschaft zurückzuziehen? Die schädlichen Einflüsse abzuschalten und auszublenden, sollte das nicht des Rätsels Lösung sein? Richtig, der Mensch ist ein Rudeltier, auf Dauer für sich selbst zu sein macht einsam - doch was, wenn es genau die Einsamkeit ist, die uns glücklich macht? 
Nehmen wir einmal an, ein Mensch strebt zeitlebens nach Einsamkeit, nach vollständiger Autarkie – wendeten wir hierbei die hiesigen Gesellschaftsstandards auf diese Person an, so würde sie unter allen Umständen aus dem Rahmen fallen, durch das Raster, auf den Boden der Tatsachen. Diese Person würde als außer der Norm beschrieben, ein Querulant, einer, der nicht in die Gesellschaft passt, und somit eine potentielle Bedrohung dieser darstellt, richtig? Damit wäre die einzige Möglichkeit, die drohende Gefahr abzuwenden, die betreffende Person der gesellschaftlichen Norm anzupassen, oder - sollte dies nicht gelingen - sie unschädlich zu machen. Denn ließe man die Person ihr Leben leben wie sie es für richtig hält, bestände die Gefahr, dass sie mit ihrem Denken, ihrem individuellen Sein, ihrer Weigerung, sich der gesellschaftlichen Norm anzupassen, dass sie genau damit - und noch viel mehr - andere Menschen ansteckt, selbst zu denken. Dies jedoch darf nicht zugelassen werden, da sonst die Gesellschaft in ihrem ganzen Sein in den Grundfesten erschüttert würde, zwangsweise letztendlich zusammenbrechen würde. Damit dies nicht geschieht, müssen andersdenkende der Norm angepasst werden - sei es mithilfe von Polizeigewalt, begrenzenden Gesetzen, oder - was viel öfter der Fall ist, als man denken würde - mit Psychopharmaka.
Die offizielle Erklärung ist, dass Psychopharmaka und Psychotherapien den Menschen helfen sollen, ihren Alltag zu bewältigen, und den Weg zurück in die Gesellschaft zu finden, da ihnen ihre Leiden ein glückliches und sorgenfreies Leben unmöglich machen. Doch was, wenn manche Menschen gar nicht in den Schoß der Gesellschaft zurückkehren wollen? Was, wenn es ihnen gut geht, wie sie sind, und sie daran überhaupt nichts ändern wollen? Was, wenn nur der Druck der Gesellschaft, bzw bestimmter Vertreter derer, die sie ihre Freunde und Verwandte nennen, sie dazu zwingen, obwohl sie ihr Leben auf die Reihe bekommen? Vielleicht nicht auf die genormte, anerkannte Weise, sondern auf ihre eigene Art, ihre eigenen Überzeugungen auslebend und ihre eigenen Werte aufstellend?
Was ist daran so schlimm, wenn man nicht der Norm entspricht? Macht es einen Menschen weniger liebenswert, weniger ihn selbst, wenn er so bleiben will, wie er ist, und sich damit wohl fühlt? Muss man jeden Menschen auf Teufel komm raus der Gesellschaft anpassen, ihn reintegrieren, ihn sozialisieren?
Wann begreift die Menschheit, dass sie genau durch diese Normierung mit Vollgas auf den Abgrund zusteuert?

Donnerstag, 25. September 2014

#50

Wie, das ist hier schon der 50. Post? Jup, passiert^^ Dann arbeiten wir mal an den nächsten 50 :D

Okay, eigentlich war das nicht der Grund, weshalb ich gerade am schreiben bin. Ich hatte die letzten Tage über eine ziemliche Tiefphase, nachdem die Wochen, seit ich wieder aus meinem Urlaub bei Hotel Mama zurück bin, echt toll waren. Ich hab mir am Wochenende in Wertheim (ja, Bilder kommen noch, bin nur selber noch nicht zum durchschaun gekommen) ne fette Erkältung geholt, abgesehen von Fieber war alles dabei. Dementsprechend lief auch nichts mit lernen oder sonstwie produktiv sein, ich saß so ziemlich den ganzen Tag daheim vor dem Laptop und hab Dr. House gesuchtet.
Nur, ich komm mit so viel Ruhe und Unproduktivität nicht gut klar, ich fühle mich recht schnell faul und unnütz, weil eigentlich hab ich was zu tun, aber ich schaffe es einfach nicht, mich aufzuraffen. Objektiv gesehen war das auch einfach nicht möglich, ich habs versucht, aber nachdem ich mir eine Frage vier mal durchgelesen hatte und immer noch nicht den Sinn dahinter verstanden hatte, hab ich aufgegeben. Aber seit wann sind Emotionen objektiv..
Es ist schwer, sich Pausen zu erlauben, und gleichzeitig nicht die Kontrolle darüber zu verlieren. Ich pendle sehr oft zwischen Extremen, ein Mittelmaß existiert für mich in den wenigsten Fällen. Entweder ich bin produktiv und schaffe etwas, oder ich liege den ganzen Tag im Bett oder vergammel vor dem Laptop. Ganz oft passiert es mir auch, dass ich total übermotiviert etwas anfange, aber nach wenigen Stunden oder Tagen die Lust daran verliere und ich es wieder weglege und es im Schrank oder einer Ecke verstaubt. So befriedigend es ist, einen Punkt auf der To Do Liste abzuhaken, es fällt mir oft extrem schwer eine Sache abzuschließen.
Solang etwas in Arbeit ist kann man es noch verändern, verbessern, verwerfen und neu beginnen. Aber sobald etwas fertig ist, wird es zur Prüfung eingereicht, und dann beginnt das Bangen, welches Urteil darüber gefällt wird. Und jedes Mal ist da die Angst, es könnte nicht gut genug sein. In meinen Augen ist es das sowieso nie.
Doch immer wieder zeigen mir wundervolle Menschen, dass es gut ist was ich mache, dass ich durchaus Talente habe, egal wie oft und wie wehement ich mir diese abspreche.
Nur ist da dann wieder dieser Perfektionismus - wenn man eine Disziplin nicht vollkommen fehlerlos beherrscht, so beherrscht man sie überhaupt nicht. Ich nenne mich Tänzer, doch vergleiche ich mich mit Schülern der John Cranko Schule oder der Vaganova Akademie, dann kann ich nichts. Natürlich, würde mir jetzt jeder sagen, das sind auch Profis, das ist deren Beruf, die leben davon, und ich mache das einmal die Woche, mit vielleicht ein, zwei Zusatzstunden daheim in der Woche, aber dieses Argument zählt für mich nicht. Ich nenne mich Chemiestudent, aber was hab ich bisher geschafft? Mein Schnitt ist mehr als schlecht, Physik hab ich nichtmal bestanden, und was mein Wissen angeht, nun ja, viel hab ich von den ersten beiden Semestern nicht behalten.. Und schlussendlich behaupte ich, nähen zu können - doch sehe ich die Werke anderer und will am liebsten alles zerreißen was ich bisher geschaffen habe..
Ich versuche immer wieder, mir meine Talente zuzusprechen, mir zu erlauben, Fehler zu machen, doch einfach ist das nicht, wenn perfekt bisher immer gerade gut genug gewesen ist.
Doch ich arbeite daran, das muss ich. Ich will mich nicht aufgeben, ich will ein lebenswertes Leben. Kein Dahinvegetieren, kein vor sich hin Leiden, ich will Freude und Lachen und auch Schmerz, ich will alles was das Leben herzugeben hat! Und wenn ich dafür unperfekt sein muss, dann muss ich das wohl akzeptieren. Vielleicht nicht gerade heute oder morgen, aber Stück für Stück, und irgendwann kann ich sagen, ja, das ist das Leben das ich mir wünsche :)

Oh, ihr tollen Menschlein da draußen, danke für eure lieben Worte und eure nicht enden wollende Geduld mit mir - ihr seid wundervoll!
Und damit bin ich weg, mich weiter den Klängen von Mel[l]ancholic Romance auf VoxNoctem hingeben :)

Dienstag, 23. September 2014

und was jetzt?

Ich habe gerade diesen wundervollen Artikel gelesen
twloha - the words you need to hear
bevor ich angefangen habe, diesen Artikel zu lesen, hatte ich wie so oft ein Messer in der Hand. Ja, los, seid schockiert, seid bestürzt, fragt euch, warum ich mir das antue, fragt, was in meinem Leben falsch gelaufen ist, dass ich nur noch durch physischen Schmerz in die Realität zurückfinde.
Meine Antwort ist so trocken und banal, dass sie wohl langsam keiner mehr glaubt. Je offener ich damit umgehe, desto unglaubwürdiger erscheine ich mir selbst gegenüber. Früher, als nur wenige Menschen davon wussten, da glaubte ich selbst, ein Problem zu haben. Heute? Tja, lasst es mich so ausdrücken, je mehr ich darüber spreche, je mehr ich meine Probleme kommuniziere, desto unglaubwürdiger und desto falscher fühle ich mich. Ich komme mir vor wie ein aufmerksamkeitsgeiles kleines Teeny Mädchen, dass nichts mit seiner Freizeit anzufangen weiß als sich nach Lust und Laune die Arme und alles andere was gerade erreichbar ist an eigenen Extremitäten aufzuschneiden.
Eigentlich hatte ich ein anderes Ergebnis erwartet. Ich hatte erwartet, dass je mehr ich mich mit mir selbst und mit diesem Ding, was in mir wütet, auseinandersetze, desto eher werde ich es verstehen und desto stärker werde ich werden. Ich glaubte an Besserung, daran, dass ich die ganze Scheiße die ich erlebt habe hinter mir lassen könnte und neu anfangen kann.
Tja, ist wohl nicht so. Anscheinend hab ich wirklich ein Problem. Anscheinend bin ich nicht stark genug, damit fertig zu werden.
Nun, demnach bleiben mir wohl zwei Möglichkeiten: aufgeben, oder kämpfen.
Beides habe ich bereits versucht. Und was soll ich sagen? Beides hat nicht funktioniert. Weder das Aufgeben (ja, substantivierte Verben werden groß geschrieben ihr verdammten unwissenden Kinder da draußen), noch das Kämpfen hat mich auch nur einen Schritt weiter gebracht.
Und was sagt ihr jetzt, ihr Ärzte, ihr sogenannten Spezialisten, ihr, die ihr doch sonst auf jedes Problem, auf jede Frage eine Antwort wisst?
Was, wenn ich sage ich will nicht mehr? Was, wenn ich das jahrelange Kämpfen leid, ich habe keine Lust mehr.

Denkt von mir was ihr wollt, ihr habt doch sowieso keine Ahnung.

Was das ganze noch mit dem Artikel am Anfang zu tun hat? Nichts, zumindest nicht direkt. Es ist nur der Verlauf meiner Gedanken, den ihr hier verfolgt. fndet es schockierend, findet es abstoßend, mir ist es egal. Denkt von mir was ihr wollt.

Sonntag, 31. August 2014

Eine neue Geschichte


Ich hatte lange Angst vor diesem Schritt, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Es ist beängstigend, verstörend, wenn der Körper eine Veränderung durchläuft, für die der Geist noch nicht bereit ist. Als ich Kind war, war alles gut. Zumindest will ich es mir so einreden. Doch langsam beginnt dieses Bild zu zerfallen.
Die Streitereien der Eltern, die Hänseleien und das Mobbing in der Schule, immer wieder Freunde zu verlieren, weil man nicht gut genug angepasst und nicht ‚normal’ genug ist. All das ist auch meine Kindheit. Und an diesen Punkt, diesen Punkt der Hilflosigkeit, der Enttäuschung, der Selbstzweifel, an diesen Punkt will ich nie wieder gelangen. Ich will abschließen mit diesem Kapitel des Schmerzes, der Zeit der Dunkelheit.

Ich habe mich oft gefragt, weshalb ich nicht selten wie ein Kind behandelt werde. Weshalb man mir nichts zutraut, diesem verschüchterten, kleinen Ding. Der Grund ist einfach wie banal: ich sehe aus wie ein Kind. Ein dünnes, durchscheinendes Etwas, das sich am liebsten in der Ecke zusammenkauern würde, aus Angst, von jemandem beachtet und wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig sehne ich mich mehr denn je nach eben jener Beachtung, bin verletzt, wenn man mich übersieht, und kauere mich aus Frustration und Verzweiflung darüber in der Ecke zusammen. Doch bin ich schon lang nicht mehr dieses Kind. Ich habe viel gesehen und erlebt, möglicherweise zu viel, habe mich immer wieder nach diesem Kindsein zurückgesehnt, diese Zeit, in der man keine Verantwortung für sein Leben übernehmen muss, in der andere, die ‚großen’ Erwachsenen alle Angelegenheiten für einen regeln, in denen man nur still und brav dazusitzen hat und artig seine Hausaufgaben macht.
Doch um in diese Zeit zurückzukehren, musste ich das Bühnenbild und die Darsteller anpassen, musste die Uhrzeiger auf die Position drehen, bei der ich wieder von null anfangen und mein Leben neu beginnen könnte. In dieser Idee, dieser Ideologie, gibt es einen entscheidenden Fehler: die Zeit lässt sich nicht manipulieren. Die Tage, Monate, Jahre, die ich darauf verwendete, in die Vergangenheit zu reisen und alles zu ändern, liefen in der Realität weiter. In meinem Kopf war ich wieder Kind, oder befand mich auf bestem Weg dahin, während sich mein Äußeres und mein Leben der Zukunft entgegenwendete. Doch nicht mein gesamtes Äußeres – ich hielt meinen Körper soweit unter Kontrolle, dass er sich nicht signifikant weiterentwickelte. Es gab etwas, das ich kontrollieren konnte, während mir alles andere zu entgleiten drohte, und ich griff in meiner Verzweiflung danach. Jedoch ist das Problem an der ganzen Sache, dass man sich nicht fortläufig zurückentwickeln kann. Denn der Punkt, an dem man noch einmal von vorn beginnen kann, der existiert nicht. Nicht in diesem Leben. Und das ist es, was ich will: ich will leben! Ich will nicht dieses Scheinleben aufrecht erhalten müssen, dieses große Theaterstück, das ich bis zur letzten Zeile einstudiert und perfektioniert habe. Doch um den Vorhang entgültig zu schließen, um einem neuen Stück Platz zu machen, muss ein entscheidender Schritt getan werden: ich muss Verantwortung für mich selbst übernehmen, ich muss zu meinem Selbst stehen, von dem ich bisher wenn überhaupt nur einen Bruchteil gesehen habe, nur um ihn gleich wieder sorgfältig in der hintersten Schublade zu verstecken.
So schwer und beängstigend dieser Schritt im ersten Moment aussieht und so gern ich ihm, wie so oft, aus dem Weg gehen würde, er muss getan werden. Nein, ich, ich selbst muss ihn tun. Das kann niemand für mich tun. Viele Menschen können mir dabei helfen, und ich schätze mich mehr als glücklich, eben solche Menschen zu meinen Freunden zu zählen, doch den eigentlichen Schritt an sich muss ich selbst wagen.

Darum schließe ich nun ab mit diesem Kapitel. Ich blättere die letzte Seite um, nehme das Lesezeichen heraus, schließe das Buch und stelle es zu den anderen, welche die Geschichte meines Lebens erzählen.
Nun ist Zeit für eine neue Geschichte, eine Geschichte des Glücks, der Hoffnung, und vor allem: eine Geschichte der Zukunft.




Sonntag, 24. August 2014

Es ist Zeit zu kämpfen

Ich bin eine Kämpferin. War ich schon immer. Oft gab es in meinem Leben Menschen und Situationen, die mich fertig gemacht haben. Die auch weiter auf mich eingeprügelt und mich ausgelacht haben, als ich schon auf dem Boden lag. Doch jedes Mal bin ich wieder aufgestanden und haben ihnen allein mit diesem Akt des Widerstands ins Gesicht gespuckt. Ich weiß zwar nicht, ob sie das so wahrgenommen haben, doch mir gab es immer wieder ein Gefühl von Stärke, von Selbstsicherheit, ich hatte mich gewehrt, auch wenn das vielleicht nur für mich ersichtlich war.
Doch manchmal heißt kämpfen nicht, sich gegen etwas zu wehren, sondern für eine Sache einzustehen, sich für etwas stark zu machen, weiterkommen zu wollen. An diesem Punkt stehe ich heute. Wobei man auch immer die Frage bedenken muss, ob es sich wirklich lohnt, für etwas zu kämpfen. Wird das, was am Ende dabei herauskommt, wirklich das sein, was man erwartet hat? Nun, das wird sich zeigen, das kann man nie im Voraus wissen. Außer man kann in die Zukunft sehen, und ich wage zu behaupten dass diese Gabe recht selten ist - ich für meinen Teil besitze sie nicht, weshalb ich darauf vertrauen muss, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Und sollte ich es nicht sein, dass ich es früh genug erkenne und einen anderen finde. Den gleichen Weg zurückzugehen, den ich gekommen bin, ich weigere mich, dies zu tun. Es mag ignorant und überheblich klingen, doch suche ich mir lieber neue, unbegangene Wege querfeldein, als die ausgetretenen Pfade in die Vergangenheit zu wählen. Dass dabei vieles unentdeckt bleibt - oft erkennt man Dinge erst auf den zweiten Blick, nachdem man schon einmal daran vorbeigelaufen ist - das ist mir bewusst. Auch gibt es Dinge, die lassen einem keine Ruhe, suchen einen heim des nachts, halten einen in ihrer Umklammerung, bis man den Mut und die Kraft findet, die alten Geister zur Ruhe zu schicken.
Ich habe viele solcher Geister, und einige davon begleiten mich immer noch, Tag für Tag. Sie flüstern mir Dinge ein, die ich nicht hören will, sähen Angst und Zweifel in mir, ziehen mich in Tiefen, aus denen ich aus eigener Kraft nicht mehr aufsteigen kann. Dabei stellen sie sich so geschickt an, dass man gar nicht merkt, wie tief man schon in ihre Lehren eingetaucht ist, und erst viel zu spät erkennt, dass man nicht mehr genug Luft hat, um wieder die Oberfläche zu erreichen. Versuche ich, sie zur Ruhe zu schicken, so verfallen sie oft nur in einen kurzen Schlummer, nur um kurz darauf nur noch stärker wieder zu erwachen, während ich noch meine Wunden lecke.
Doch wie ich schon sagte, ich bin eine Kämpferin. Ich haben meine Waffen gewählt. Es sind zwei an der Zahl: die erste, ist das Wort. Denn jedes Wort, dass ich über meine Geister schreibe, spreche, jede Verbalisierung ihrer Schrecklichkeit macht sie kleiner und weniger furchteinflößend. Wie in der Geschichte über die schrecklichen Riesen, die es sich im Schloss des einst so fröhlichen Königs bequem machen, dann aber durch Freude und Lachen immer weiter schrumpfen und am eine kleiner als Staubkörnchen sind, genauso verhält es sich mit den Geistern der Vergangenheit. Schweigen, Angst, Isolation lassen sie wachsen, lassen sie erstarken. Doch je mehr man sie zum Gegenstand von Konversation macht, je mehr man über sie herausfindet, desto kleiner und schwächer werden sie.
Doch ich sprach von zwei Waffen. Die zweite ist die vielleicht ungreifbarste und diejenige, die man am wenigsten verstehen kann - ich mag sie kaum benennen, denn das Wort, welches sie beschreibt, ist so banal und so platt, dass man kaum erkennen kann, welche Kraft dieser Waffe innewohnt. Die Waffe, die ich meine, ist die Liebe. Denn auch das ist es, was die Geister tun: Sie machen einen glauben, dass man es nicht Wert ist, geliebt zu werden. Dass mann der Liebe nicht würdig ist. Dass man sie nicht braucht, sie überflüssig ist, überbewertet wird. Man verlernt, Menschen zu lieben, sieht sie nur noch als seine Feinde, während der eigentliche Feind zum besten Freund wird. Deshalb wende ich mich nun genau dieser Waffe zu. Denn mit der Liebe kommt auch die Freude, das Lachen, das Leben zurück. Denn keiner kann leben, ohne zu lieben. Wer das behauptet, der lügt sich selbst etwas vor. Oder ist ein Psychopath, aber diesen Fall überlassen wir lieber den Psychologen und anderen Seelenklemptnern.
Es dauert seine Zeit, zu akzeptieren und sich daran zu freuen, geliebt zu werden, doch ich denke es lohnt sich. Ich bin noch lange nicht am Ende dieser Reise angelangt, der Reise zu meinem Ich, was auch immer das sein mag. Nach Freud ist das Ich derjenige Teil des Menschen, der zwischen dem Es, also den Instinkten, und dem Über-Ich, in Form des Gewissens, vermittelt. Es ist der Teil, der uns zum Menschen macht. Wir haben Instinkte, haben grundlegende Triebe, doch lassen wir uns nicht von ihnen steuern. Auch sind wir keine gefühlskalten Un-Menschen, die nur danach handeln, was für sie selbst das beste ist.
Doch ich denke, das Ich macht noch sehr viel mehr aus. Es ist unser innerer Antrieb, das, was und den Grund liefert, warum wir hier sind. Ob das stimmt, weiß ich nicht, das kann ich sagen, wenn ich es gefunden habe. Doch eins weiß ich: die Reise wird noch lange nicht zu Ende sein, und das ist ganz bestimmt noch nicht alles.
Nun, ich bin ein wenig abgescheift. Ich sprach vom Kämpfen. Davon, dass man sich überlegen sollte, ob es sich lohnt für etwas zu kämpfen. Nun, ich würde sagen, das was einen im Hier und Jetzt, in diesem Moment, vorantreibt, das, was einen einen Sinn im Leben sehen lässt, das, was Zukunft verspricht, dafür lohnt es sich immer zu kämpfen. Egal wie diese Zukunft aussehen mag, und egal worin dieser Sinn bestehen mag.
Darum: Kämpft! Kämpft um euer Leben!

Donnerstag, 3. April 2014

Wie schnell die Zeit vergeht..

Kaum bin ich weg, bin ich auch schon wieder da und die Woche ist halb rum - und damit auch die vorlesungsfreie Zeit. Montag gehts wieder los, gleich um 8 Physik, na da kommt doch Freude auf!
Immerhin hab ich die letzten Tage/Wochen ausgiebig genutzt, war in Leipzig, hab meine Gewandung fast fertig und heute treffe ich endlich eine sehr tolle Person wieder die ich aufgrund unterschiedlicher Studienorte kaum noch sehe.. Ja, doch, ich würde behaupten ich hab die vorlesungsfreie Zeit gut genutzt :)

Und, es riesengroßes YEAH! , ich habe Mathe bestanden! Zwar nur knapp mit 4,0, aber fuck this shit, Hauptsache durch! Und im Anbetracht der Tatsache dass die Durchfallquote bei 60-70% liegt schätze ich mich sehr sehr glücklich bestanden zu haben :)

Aber zurück zu Leipzig: die Stadt hat es mir wirklich angetan, wundervolles Wetter, viele schöne Gebäude, teilweise auch nur noch als dekadent zu bezeichnen und ich habe sehr interessante und tolle Menschen kennengelernt. Alles in allem ein grandioses Wochenende, es besteht definitiv Wiederholungsbedarf! Und am Rande sei erwähnt dass die Deutsche Bahn nicht nur Scheiße baut, immerhin waren beide Züge auf der Hinfahrt pünktlich und auf der Rückfahrt gabs Ersatzzüge, was und zu zweit ein ganzes Abteil beschert hat, ab Nürnberg dann sogar in der Ersten Klasse :D

Hier noch ein paar Impressionen dieses unbeschreiblichen Wochenendes:

 Das Völkerschlachtdenkmal
- mit grandiosem Ausblick


Ein Spaziergang durch Plagwitz 





Und nicht zu verachten der botanische Garten der Uni Leipzig





Mittwoch, 12. Februar 2014

Ich lebe noch ;)

Ohje, da hab ich euch aber ganz schön vernachlässigt O: die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend und stressig, jetzt hat endlich die vorlesungsfreie Zeit begonnen - was ich gleich mal mit einem neuen Nagellack feiern musste!

Tadaaa: der p2 Volume Gloss





Tragebilder gibts morgen oder Freitag, ich wollte euch nur ein kleines Lebenszeichen da lassen^^

Dann geh ich jetzt mal lecker Burger essen, das Coox&Candy feiert 3jähriges Jubiläum, das darf ich mir nicht entgehen lassen :D

Sonntag, 12. Januar 2014

I am Sherlocked!

Ooh, da hab ich mir ja lang Zeit gelassen für nen neuen Post, tschuldigung! Es war viel los die letzten beiden Wochen - ich war in Albstadt, hab meine erste Prüfung (mehr schlecht als recht) hinter mich gebracht, hab mich aus einem tieferen Loch rauskämpfen müssen und wurde süchtig nach Sherlock.
Inzwischen bin ich wieder aufm Damm, wird zwar noch ein paar Tage dauern bis ich wieder wirklich fit bin, aber das wird wieder. Muss ja.
Nachdem ich mit Dance Academy und NCIS durch war, musste eine neue Serie her - nachdem ich so viel gutes von Sherlock gehört hatte, musste ich mir das wohl oder übel mal antun. Und heilige Sch****, die Serie kann was! Ich mein, Sherlock ist Chemiker - ich muss ihn einfach mögen^^ und Cumberbatchs Augen + Stimme - hallooo? Meeeow! Die Stimme erinnert mich soo an Snape, Gänsehaut pur!
Da wird die Story schon fast zweitrangig- aber die kann auch was, gibt also nicht umsonst so viele Fans ;)

Eeeh ja, mehr hab ich zu dem Thema erstmal nicht zu sagen - ist besser so, glaubt mir ;)

Sonntag, 29. Dezember 2013

Gefühlschaos

Ich sehe dich an
du bist nicht mehr der Mensch
den ich kennengelernt habe
den ich geliebt habe
den ich immer noch liebe?

Ich weiß es nicht
weiß keine Antwort auf deine Frage
dein stummer Blick
die Bitte in deinen Augen
dich nicht zu verlassen

Doch was soll ich tun?
Mich selbst verleunen?
Dich in Sicherheit wiegen
während ich doch weiß
dass das Ende nicht so fern ist wie gehofft

Nein, ich will dich nicht verlassen
aber ich will ehrlich sein
und das kann ich nicht
würde ich sagen, was in mir vorgeht
wärst du weg

Meine Gefühle sind ein einziges Durcheinander
ich weiß nicht, was richtig ist
ich weiß nicht, was ich will
ich weiß nur
so kann es nicht weitergehen.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Happy Holidays!

Was bin ich froh wenn dieser ganze Weihnachtstrubel vorbei ist - nicht mehr den ganzen Tag von allen Seiten mit Weihnachtsliedern beschallt werden, keine ewigen Suchen nach dem richtigen Geschenk, und wenn mir noch einmal jemand frohe Weihnachten wünscht muss ich mich ernsthaft zusammenreißen der Person nicht nen Vogel zu zeigen. Die Idee hinter Weihnachten, Fest der Liebe, Besinnlichkeit, etc ist ja schön und toll, aber der ganze Hype außenrum ist einfach übertrieben. Warum muss man aus allem ein Fest des Konsums machen? Kann man nicht einfach gemütlich zusammensitzen und sich über das freuen, was man hat?
Na ja, damit gehöre ich wohl leider zur Minderheit.

Aber ich hatte euch ja noch Tageslichtbilder zu meiner neuen Haarfarbe versprochen, also hier sind sie. Inklusive AMU für heute Nachmittag/Abend, ich werd nachher zu meiner Mum fahren und dort mit Opa und ihrem Freund Heiligabend verbringen. Vadder kommt morgen dran.


Dann wünsch ich mal ruhige Feiertage, und lasst euch gut beschenken ;)

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Eine turbulente Woche - neue Mitbewohner !

Hilfe, was ne Woche. kaum eine freie Minute, war fast nur an der Uni oder unterwegs, habs Montag nichtmal zum Ballett geschafft- Versuch vorbereiten, Protokoll schreiben, Dienstag nach der Sitzung noch im Boddschamber was trinken gewesen, gestern Weihnachtsfeier mit viiiiel Feuerzangenbowle (Chemiker sind doch kleine Spielkinder^^) und heute meine neuen Mitbewohner abgeholt.
Keine Zeit ne Pause zu machen, weshalb die Uni heute mal ausfallen musste. War eh nur Mathe und Physik^^
Und zum Thema Mitbewohner: ich bestize jetzt 3 flauschige kleine Meerschweinchen! Zwei Weibchen, Hanna und Sally, und ein Männchen, Chester <3 leider sind die drei noch sehr schüchtern, deshalb gibts vorerst keine Bilder.. Aber ihr neues Zuhause kann ich euch schonmal präsentieren .)

Im hinteren Häuschen verstecken sich gerade Chester und Sally, und vorn knabbert Hanna an einer Karotte - zwar auch noch im Häuschen, aber immerhin, Bestechung funktioniert^^

Hab die kleinen von einer Freundin, die betreibt eine Notstation für Meerlis, hier findet ihr noch ein paar Infos dazu.
Nachdem die kleinen eingezogen waren haben wir einen seit langem überfälligen Coox Abend nachgeholt - mann kann sagen, das Essen im Coox&Candy kann einfach was! Diese uunglaublich leckeren Karotten-Zucchini Taler mit Linguine in Walnusssoße, und dann gabs auch noch Spekulatiustiramisu - oooh ich hätt mich reinlegen können <3 Und das beste daran? Alles vegan! Von den Nudeln über die Taler bis zum Nachtisch, dazu gibts Now Softdrinks, veganen Wein und Lammsbräu Bier, da ist für jeden was dabei. Die Preise sind für die Portionen auch echt in Ordnung, Taler+Tiramisu+2 Cola für 20€, da kann man echt nix sagen.

Würd ich jedem der in Stuttgart (Bad Cannstatt) unterwegs ist empfehlen, gibt auch immer leckere Tages- und Wochengerichte!

So, dann setz ich mich mal wieder an meinen Versuch für morgen, Ammoniaksynthese - yay -.-' ist zum Glück der letzte AC Versuch, danach kommt OC wo man nur ein Laborjournal führen muss und keine Protokolle mehr schreiben muss :D
Und morgen ist auch die letzte AC Vorlesung, Gott ich freu mich so auf den OC Teil nach den Ferien^^

Also, packt den letzten Tag morgen gut, immer dran denken, danach sind Ferien!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Best of noobs

Ach, was ist es nicht schön im Kino zu sitzen, sich eine Live Übertragung des Nussknackers aus dem Royal Opera House in London anzuschaun, und hinter sich ein Pärchen zu haben bei dem man sich fragt wie viel Unwissen und Dummheit in dieser Welt doch herrschen (okay, ich weiß auch vieles nicht, aber ein gewisses Grundwissen sollte man haben).

Teil 1: Namen und ihre Herkunft.
Man muss dazu sagen, dass von der (äußerst sympatischen und kompetenten) Kommentatorin dazu aufgerufen wurde, zu twittern wo man sich die Übertragung anschaut. Einer der Twitternamen beinhaltete den Namen "Ophelia".
Kommentar meines Hintermanns: "Wer nennt sich denn bitte Ophelia? War das nicht die, die sich umgebracht hat?" Ehhh ja, genau, das ist das wichtigste was man zu dieser Person wissen sollte. Aha.
Weiter gings dann mit: "Ja ich kenn Hamlet nicht so genau (immerhin, er wusste es doch einzuordnen), das haben wir in der Schule nicht gelesen (Allgemeinbildung??), wir hatten Shakespeare." AAutsch, tut das ehrlich nich weh? Seine Freundin meinte darauf etwas ungläubig "Du weißt schon, dass Shakespeare ein Autor war und Hamlet eins seiner Stücke?" Danke, gute Frau, danke.

Teil 2: Ballett und die passenden Vorurteile
Anfangs wurde eine kleine Einführung gezeigt, wie die Tänzer den Morgen und Mittag vor der Aufführung verbringen, aufwärmen, eine letzte Probe, Mittagessen, Kostümanprobe etc.
Wie zu erwarten meinte dazu der gute Mann: "Ja das mit dem Essen, das mussten die bestimmt zeigen, dass keiner sagen kann die würden nix essen." Tja, mal überlegen, Tänzer sind Hochleistungssportler genauso wie Fußballer, Skispringer, Reiter... ihr wisst was ich meine. Da ist es ja klar dass die dementsprechend fit sind, und ja, manche Tänzerinnen sind sehr dünn, aber kein Intendant würde geschwächte oder gar kranke Tänzer auf die Bühne schicken. Jede Kompanie hat Ärzte, Physios und psychiatrische Berater.
Und gerade die Tänzerinnen, die ich heute gesehn habe, waren gesunde, kraftvolle Menschen, denen man ansieht wie viel Spaß ihnen das Tanzen macht. Beim Bolshoi könnte ich verstehn dass manch einer sagt die sind zu dünn, mir war die Medora auch zu dünn. Aber niemals könnte sie eine solche Rolle tanzen wenn sie nicht gesund wäre.

Teil 3: Ich weiß was Ballett ist, ich hab Black Swan gesehn
Autsch. Einfach nur Autsch. Black Swan ist ein Psychothriller, der in der Welt des Balletts spielt. Es werden keine großartigen Tänzer gezeigt, es wird nicht gezeigt wie das Leben in der Kompanie wirklich ist. Sowas sieht man eher in Center Stage oder man schaut sich eine Doku über eine Kompanie an. Aber Black Swan als Ballettfilm zu bezeichnen, das ist Blasphemie. Da ist ja Barbie in Schwanensee noch mehr Ballett als das.

So, darüber musste ich mich jetzt einfach mal wieder aufregen. Ich bin auch nicht allwissend, aber es gibt Dinge, die kann ich nicht unkommentiert lassen.
Freu mich schon aufs Stuttgarter Staatsballett, zu Weihnachten gibts eine Karte für "Der Widerspenstigen Zähmung", bin schon sehr gespannt <3

Dann sollte ich mich auch mal weiter an meinen Versuch für morgen setzen, und ein Protokoll will auch noch gedruckt werden.. Ach, Thermodynamik ist einfach nix für mich :(
Wünscht mir Glück^^

Dienstag, 10. Dezember 2013

Butter London die dritte

So, nachdem ich heute mal vor 11 von der Fachschaftssitzung heimgekommen bin und meine Motivation, mich noch länger mit dem Protokoll vom heutigen Versuch zu beschäftigen gegen null geht, gibts jetzt noch was fürs Auge - der dritte und letzte meiner Butter London Lacke.
Ich liebe ja diese vielen verschiedenen Meer- und Waldtöne, alles mit blau, grün und türkis muss in meine Sammlung aufgenommen werden!

Der heutige ist der Butter London "Bluey"




Ganz so begeistert bin ich leider nicht. In der Flasche sieht der Lack noch richtig toll aus, die Farbe changiert zwischen einem hellen Türkis und fast schwarzem Blau. Nur auf den Nägeln kommt das leider nicht ganz so toll raus. Außerdem ist er mir etwas zu matt, mir gefallen glänzende Lacke dann doch besser.

Aber frau ist ja kreativ und findet für alles ne Lösung - und genug Lacke stehn ja im Regal ;)





Ich hab einfach eine Schicht essence 3D Glitter Topper drübergepinselt, das bringt einen tollen Glitzereffekt rein und macht die Farbe um einiges interessanter.

Das ganze hält jetzt auch schon seine 2-3 Tage, ohne Unterlack. Auch Natronlauge, Ammoniak und Salzsäure haben sie anstandslos ertragen (nein, ich schütt mir das Zeug nicht über die Finger, aber dass beim Saubermachen mal n bisschen was an die Finger kommt lässt sich leider kaum vermeiden).

Und nachdem ich morgen auf den esslinger Mittelaltermarkt gehe (der einzige Weihnachtsmarkt, zu dem ich freiwillig geh), durften meine Haare wieder leiden - Lockenstab ahoy :D
Werden morgen hochgesteckt, deshalb auch nicht ganz so ordentlich gelockt.
Ich brauch dringend einen neuen Lockenstab, meiner hat nen Durchmesser von max. 1cm, langsam werden meine Haare zu lang dafür!






Müdes und ungestyltes Lena, Brille spiegelt und bla, aber na ja. Für großartiges retouchieren hab ich jetzt keinen Nerv. Vllt gibts morgen Bilder von der Hochsteck-Variante, mal sehn.

Und nach dem Weihnachtsmarkt schau ich mir vermutlich noch die Uni Hohenheim an, wenn die S-Bahnen zur Abwechslung mal pünktlich fahren..

Also dann, gute Nacht, und bis die Tage :)

Samstag, 7. Dezember 2013

Dekadenz braucht der Mensch!

Okay, eigentlich bin ich eine arme Studentin - aber manchmal muss man sich einfach etwas Luxus leisten. Es muss kein überteuerter Schmuck sein, es müssen keine Schuhe sein, manchmal ist etwas Gemütlichkeit und ein kleines Geschenk an sich selbst schon Luxus genug.
Und den hab ich mir heute Morgen gegönnt. Erst eine Runde auf den Markt, dann ins Reformhaus und in den Bioladen. Frisches, regionales Gemüse, unglaublich lecker eingelegte Oliven mit Mandeln als Kern, einen Granatapfel, Nussmus, Wilmersburger Käse und einen Spacebar - für ein dekadentes Frühstück sondergleichen!







Und so wunderbar gestärkt kann ich mich jetzt zu den Klängen vom Amélie Soundtrack an Hausarbeit (meine Wäsche schaut mich schon ganz böse an) und die beiden Protokolle machen.
Da könnt ich mich ja jetzt so drüber aufregen, der eine Assi wills so, der nächste wills grad andersrum. Wie soll man da bitte was richtig machen??
Aber egal, da steh ich jetzt drüber, und mach einfach wie ich denk :)

Ich wünsch euch allen ein wundervolles Wochenende <3

Sonntag, 17. November 2013

Ein wundervolles Wochenende

Und schon ist wieder Sonntagabend - wo ist das Wochenende nur hin?
930 gefahrene Kilometer, ein Konzertabend den ich so schnell nicht vergessen werde, wundervolle Menschen und der Wunsch näher an NRW zu wohnen..
Ich hatte lang kein Wochenende das so komplett perfekt war! Elvellon und Ravian waren live mehr als geil, vor allem dafür dass es für Elvellon der allererste Auftritt überhaupt war, Hut ab! Von denen wird man auf jeden Fall noch hören, die Sängerin hat eine Stimme, da fehlen mir die Worte!
Muss dringend dafür sorgen dass die beiden Bands mal hier um Stuttgart rum spielen, allein um zu Beweisen dass sie eben nich nur lokal bekannt werden können.






*Fangirlmode off*


Dazu noch der Geburtstag gestern und heute die Übertragung vom Bolshoi, das einzige was jetzt noch fehlt wär ein weiterer Tag Wochenende, ich bin nämlich tot ._.
Beide Nächte kaum 5 Stunden geschlafen, dazu eben die Hin- und Rückfahrt, und für die Uni hätt ich vllt auch mal was tun sollen außer die Mathe Übung zu überfliegen - egal, hol ich alles noch nach.

Morgen erstmal meine beiden Gastgeber von Freitag wiedersehn, schon lustig dass ihre Eltern kaum 10km von meinem Heimatkaff entfernt wohnen^^ Freu mich schon!

Und damit, nachdem mein Bett mich schon seeeehr sehnsüchtig anschaut und ich morgen wieder nen langen Tag hab, gute Nacht!

Als gute Nacht Musik empfehle ich heute:

Elvellon - Oraculum (und ja, ihre Stimme klingt auch live so! )


Oraculum


Sonntag, 10. November 2013

Von grandiosen Filmen und interessanten Erfahrungen

Nachdem die Woche ja alles andere als entspannt verlaufen ist und eine Freundin mich fragte ob ich Freitag Abend Zeit hätte, hab ich mich spontan zu Kino überreden lassen. Und da im Innenstadtkino gerade noch "der große Gatsby" lief, war ich durchaus geneigt mich auf den Abend zu freuen.
Einmal schnell was schickes übergezogen und die Haare gemacht, und los - und ich wurde nicht enttäuscht! Das schönste an dem Abend war endlich wieder Mädelszeit zu haben, wärs nicht so spät gewesen hätten wir bestimmt noch ne halbe Ewigkeit geredet!
Aber der Film war auch richtig klasse, wundervolle Kostüme, ein Leo DiCaprio zum anbeißen, von allen Hauptdarstellern eine großartige schauspielerische Leistung. Das einzige was ich bemängeln muss, ist die Musik. Die Musik der 20er ist toll, warum muss man in diesem Film dann bitte von allem einen Remix spielen?? Es hätte sehr viel stimmiger gewirkt wären die Originalversionen gespielt worden..

Und zu den interessanten Erfahrungen - ich hab mir zum ersten Mal in meinem Leben eine Peel Off Maske gekauft. Ich mag Gesichtsmasken überhaupt nicht, aber immer die essence Strips war mir auf Dauer einfach zu wenig. Jetzt versuche ich es einfach mal mit der Balea Peel Off Maske. 
Bin ja mal gespannt ob die sich wirklich so toll abziehen lässt. Beim Auftragen fühlt es sich einfach nur.. schleimig und glibbrig an, wie Haargel, und sobald sie etwas antrocknet ähnelt es einer Gipsmaske (NCIS geschädigt, ich wollte gerade Gibbs Maske schreiben Oo ), als seeehr gewöhnungsbedürftig. Ich hoffe die Wirkung überzeugt dann noch.

Um das letzte bisschen Zeit totzuschlagen bis ich das Zeug wieder abmachen darf wird Youtube durchstöbert. Und wie so oft bleib ich bei den Videos von nem Freund hängen, ist immer wieder lustig ihm zuzuschaun^^ Wens interessiert, das da ist er ;)  Ach ja, nur ein Tip am Rande, man sollte ihn nicht zu ernst nehmen ;)

Und, das Fazit: jap, die Maske kann was. Meine Haut fühlt sich angenehm weich und -wie mein UG Bruder meinte- flauschig an. Ließ sich auch ganz gut abziehen, nur das Gefühl dabei ist, sagen wir, gewöhungsbedürftig. Wer die Maske aber sicher noch öfter anwenden, dann kann ich auch was zur Langzeitwirkung sagen.

Dann werde ich mir jetzt noch ein Schlückchen Neapolitaner Likör genehmigen und Link durch Dodongos Höhle bringen.
Denn ja, ich habs getan- ich hab mir einen Nintendo 3DS gekauft! Ich, die ich noch nie eine Konsole besessen hab und auch nie wirklich ein Fan von Spielen war, hat sich einen 3DS gekauft. Und dazu, das musste sein, The Legend of Zelda - Ocarina of Time.
Nach drei Tagen beherrsche ich die Steuerung halbwegs und es fängt an richtig Spaß zu machen, vielleicht erzähle ich bald mehr darüber.

Also, bis dann, tüdelü :)